Donnerstag, 6. Dezember 2007
Kommentare
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Wochenende mit Max
Letzte Woche und Abschied
Man beachte mein neues tolles Normandie-T-Shirt, das war das Abschiedsgeschenk des Partnerschaftskommites.
Das ist die Küchen-Crew, die mir immer sehr kreativ vorgespielt hat welches Tier es zum Essen gibt.
Sonntag, 25. November 2007
Mir faellt keine Ueberschrift ein!
Dienstag, 20. November 2007
Winter!
Sonntag, 11. November 2007
Nachtrag
Schon wieder Wochenende!
Samstag Abend hab ich dann bei Stéphanie gegessen (ihre Eltern waren auch da). Es gab leckeres Essen und sage und schreibe 4 verschiedene Sorten Wein plus Apéritif. Das ist Frankreich, Freunde! Ich hatte mich eigentlich schon auf meinen ersten Sonntag ganz alleine und nur fuer mich mit langem Ausschlafen und im Bett bleiben und so weiter gefreut, aber anscheinend hatte ich Rund-um-die-Uhr-Betreuung gebucht. Soll heissen, dass Stéphanie es nicht uebers Herz bringen konnte mich einen ganzen Tag alleine zu lassen und deswegen noch fix ein Besichtigungsprogramm fuer den Vormittag hervorgezaubert hat. Das ist echt erstaunlich, wie suess sie sich um mich kuemmert! Ich weiss, ich wiederhole mich, aber es ist so. Naja, sie hat mich dann auf jeden Fall am Sonntag Vormittag abgeholt und wir sind zum Viaduc de la Souleuvre (oder so aehnlich) gefahren. Das ist ein alter Zug-Viadukt, auf dem sie jetzt eine Bungee-Basis konstruiert haben. Wir hatten Glueck und es sind sogar ein paar Mutige gesprungen (es waren uebrigens nur Frauen ;-))
PS fuer Mama: Diesmal hab ichs mir noch mal durchgelesen bevor ichs veroeffentliche! ;-)
Donnerstag, 8. November 2007
Gastfamilie in Irland
Foire à l'Andouille
Freitag war ich dann mit den Stadtwerkern unterwegs. Das war einerseits total lustig, weil die 3 einfach eine richtig nette Truppe sind, aber andererseits auch sauanstrengend, weil ich die ganze Zeit uebersetzten musste. Und es war auch kein tolles Sightseeing, sondern wir haben Wasserwerke und Klaeranlagen besichtigt und die Baunataler haben sich mit ihren franzoesischen Kollegen ueber allerlei technische Einzelheiten austauschen wollen, wie Rohrgroessen- und Materialien, Nutzungsverordnungen, rechtliche Details, Personalstruktur in den Betrieben, Wartungsgeraete, Methoden zur Wasserreinigung usw. Am Anfang hab ich jedes zweite Wort nicht verstanden, aber der Ingenieur aus Vire war sehr verstaendnisvoll und hat es mir dann so idiotensicher erklaert, dass ich es dann so an die Baunataler weitergeben konnte und die wussten dann, was gemeint ist. Abends waren wir in einer kleinen Auberge mit der ganzen Delegation essen, das war auch ganz nett, obwohl das Fleisch Schwabbel pur war, aber ich bin jetzt schon ziemlich abgehaertet und esse mitlerweile so einiges.
Samstag war ich dann mit Silke von der Jugendpflege vormittags auf Jugendlichensuche, aber es ist uns keiner ueber den Weg gelaufen, den man mal haette fragen koennen, wo sie sich hier so treffen. Also haben wir Kaffee getrunken und sind dann wieder zur Messe zurueck um die Leute vom baunataler Stand zu unterstuetzen. Es wird uebrigens jedes Jahr eine besondere Gastregion zur Messe eingeladen, diesmal waren es die Antillen. Es war auch eine Folkloregruppe da, die haben die ganze Zeit getrommelt. Das ist zwar mal ganz exotisch, aber 4 Tage lang schon ziemlich anstrengend. Zur Entspannung musste ich dann auch mal mit Silke und Matthias (der arbeitet im Rathaus und war auch mit) ab und zu Wein, Camvados, Pommeau oder Champagner testen. Aber natuerlich nur, weil die sich was davon mit nach Hause nehmen wollten. Abends gabs dann ein Essen mit allen Ausstellern und sogar Programm, naemlich -wer haette das gedacht- die Antillen-Gruppe. Die hattens zwar voll drauf und waren richtig gut, aber langsam hats genervt.
Sonntag Morgen sind dann alle ausser Frau Peist (arbeitet auch im Rathaus) und Matthias abgereist und wir haben uns zu dritt um den Stand gekuemmert. Sonntag nachmittag war dann der Hoehepunkt der Veranstaltung gekommen: der cri de cochon, ein Wettbewerb im Schweine-Quieken-Nachmachen. Hat sich ein bissel angehoert, als ob gerade eins abgestochen wird, aber es war nicht so schlimm, wie die anderen mir erzaehlt hatten. Es gab dann auch einen riesigen Ansturm und wir sind zeitweise nicht mehr aus dem Haeppchen-Schmieren raus gekommen. Abends haben wir dann abgebaut und wollten danach gemuetlich essen gehen, aber irgendwie waren alle Restaurants zu. Wir sind dann mal testweise zur Auberge vom Freitag gefahren und die hatten zum Glueck auf. Die Wirtsfamilie ist total nett und hat mich am Ende auch eingeladen mal so mit ihnen zu essen. Sie wollen mich sogar abholen und heimbringen, ist das nicht nett? In Deutschland wuerde das keiner machen.
Montag morgen sind dann die beiden letzten Baunataler wieder Heim gefahren und ich hatte tatsaechlich ein bisschen Heimweh. Ist halt ziemlich abgelegen hier und es war einfach nett sich auf Deutsch unterhalten zu koennen ohne nach Vokabeln zu suchen oder so. Und die Truppe war einfach total sympatisch. Aber Samstag hatte ich Halbzeit, das heisst es sind jetzt nur noch gute 3 Wochen, dann komme ich wieder Heim. Irgendwie freu ich mich schon drauf.
Fotos werd ich wohl wieder nachreichen muessen, weil ich das Wochenende ueber keine gemacht hab, weil immer jemand anderes fotografiert hat und wir dann eine CD mit allen Fotos machen.
Heute hat auch wieder die Schule angefangen und ich bin wieder hier in der Buecherei. Im Touri-Buero wurde es auch langsam langweilig, die hatten einfach nix zu tun fuer mich, weil es ja auch noch einen zweiten Praktikanten gab. Jetzt mach ich mal hier weiter, bis bald!
Dienstag, 30. Oktober 2007
Drittes Wochenende
Also, ich war diese Wochenende von Freitag Abend bis Montag Morgen bei der Familie Bourée. Die sind beider sehr nett und es gab mal wieder maechtig viel zu essen. Am Samstag war ich morgens mit Michel, der selber gerne malt, im Museum von Vire und hab mir da mit ihm eine Kunstausstellung angeguckt. Nach dem Mittagessen sind wir noch Honfleur gefahren. Das liegt in der Naehe von Le Havre und ist also ziemlich weit weg. Honfleur ist ein wunderschoenes altes Staedtchen mit kleinen Haeusern um einen Hafen rum. Danach sind wir noch in Deauville vorbei gefahren und am Strand spazieren gegangen. Hier macht angeblich die High-Society von Paris Urlaub, mir ist aber keiner davon ueber den Weg gelaufen. Abends waren wir dann beim Italiener und haben Pizza gegessen. Die Pizzen sind hier wesentlich kleiner und der Rand ist dicker, aber lecker sind sie trotzdem. Abends haben wir irgendeine Show im Fernsehen geguckt und wer glaubt, die Shows bei uns sind langweilig und sinnlos, hier sind sie es auch, wenn nicht noch mehr.
Sonntag waren wir morgens auf einem Berg, auf dem eine kleine Kapelle steht. Und dieser Berg war natuerlich (wie fast alle wichtigeren Orte hier) Schlachtfeld im 2. Weltkrieg. Die Alliierten haben ihn dann aber nach langen Gefechten erobert.
Nachmittags sind wir dann nach Caen gefahren, der Hauptstadt des Départements Calvados. Dort haben wir dann die alte Abtei besichtigt, in der jetzt das Regionalparlament untergebracht ist. Mein Gast(gross)vater war anscheinend bis vor kurzem Abgeordneter und hat uns deshalb auch Zutritt zum Sitzungssaal beschaffen koennen. Danach waren wir noch auf der Schlossruine und in einer Ausstellung ueber Kunst aus der Slowakei. Zu Hause haben wir dann was gegessen und Harry Potter 3 geguckt. Das war lustig, weil die ziemlich viele Namen im Franzoesischen veraendert haben. Und Harry franzoesisch ausgesprochen ist auch nett: Arri.
Tja, wenn der Computer sich dann mal bald wieder eingekriegt hat, versuch ichs nochmal mit den Fotos. Bis dann!
Touri-Info
Da diese Woche ja hier Schulferien sind, arbeite ich im Moment gerade im Touristen-Info-Buero in Vire. Da ist aber im Moment nicht sonderlich viel los, weil es eben keine Touristen-Saison ist. Die Mitarbeiterinnen sind sehr nett und es arbeitet sogar eine Oesterreicherin da, ich kann also nach fast einem Monat Franzoesisch endlich mal wieder Deutsch reden. Ein tolles Gefuehl! Ausserdem holt mich Nathalie (die ist Franzoesin) jeden Tag ab und bringt mich nach Hause, weil die Schule ja (wie gesagt) ziemlich weit ausserhalb liegt und der Bus nur 3 mal am Tag faehrt. Gestern hab ich eine Art Besichtigungs-Hilfe fuer das Stadtmuseum vom Franzoesischen ins Deutsche uebersetzt und heute Nachmittag besichtige ich zusammen mit dem anderen Praktikanten vom Touri-Buero die Fabrik von Guy Degrenne. Die stellen Besteck und Geschirr her und sind anscheinend ganz bekannt in Frankreich.
Ab Donnerstag begleite ich dann 3 Leute von den Stadtwerken bei ihren Besichtigungstouren mit ihren franzoesischen Kollegen. Ich glaub, ich muss mir mal vorher ein paar Vokabeln raussuchen wie "Klaeranlage" oder "Wasserwerk". Anscheinend sind wir immer den ganzen Tag unterwegs und abends gibts dann auch noch gemeinsames Abendessen und so was. Ich glaub, ich werd abends nur noch ins Bett fallen. Es ist unglaublich anstrengend den ganzen Tag franzoesisch zu sprechen, weil man (jedenfalls ich) sich total konzntrieren muss.
So, ich versuchs jetzt nochmal mit den Fotos.
Freitag, 26. Oktober 2007
Alltag
Dienstag war ich abends wieder mit Stéphanie schwimmen und Mittwoch hat mich meine Nachbarin mit zum Bogenschiessen genommen. Das hat echt Spass gemacht, aber ist auch ziemlich anstrengend, weil man seinen Koerper und den Bogen total unter Kontrolle haben muss und sich total konzentrieren muss.
Ich hab jetzt auch einen eigenen Fernseher!!! Ich kann zwar nur TF1 wirklich gucken, aber ich hab schon Criminal Minds (hier Esprits criminels), Verliebt in Berlin und der Alte auf Franzoesisch geguckt. Ist irgendwie lustig.
Gestern ist uebrigens auch mein Paeckchen angekommen. Paeckchen kriegen ist einfach toll! Danke nochmal!
Nachher werde ich von den Bourées abgeholt, bei denen ich das Wochenende ueber bleibe. Die haben auch schon ein mords Besichtigungsprogramm ausgetueftelt. Ich werd also ordentlich was zu sehen bekommen.
Heute ist hier der letzte Schultag vor den Herbstferien. Ab Montag arbeite ich dann hier im Touri-Info in Vire. Aber Mittwoch kommt schon die Delegation aus Baunatal an, die wegen der Andouille-Messe hierher kommt. Fuer die werd ich dann dolmetschen und ein Grueppchen von den Stadtwerken Baunatal bei ihren Besichtigungstouren zusammen mit ihren franzoesischen Kollegen begleiten. Das wird bestimmt interessant, aber wahrscheinlich auch ziemlich anstrengend. Insgesamt bleiben die Baunataler bis Sonntag und danach bin ich wieder beim Touri-Info. Ich hab also jetzt richtig was zu tun.
Ich meld mich naechste Woche wieder mit Fotos von meinem Mega-Besichtigungs-Wochenende.
Bis dann!